Berichte


24.06.2018
Tag des Sports (von Corina)
Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Diesem Motto entsprechend griffen wir am Sonntag tief in die Winterkiste, um in warmer und regendichter Fahrradbekleidung nach Sulingen zu radeln. In Neubruchhausen schlossen sich Jan und Frank der Gruppe an, um so zu siebt beim Tag des Sports in Sulingen aufzuschlagen. Zusammen mit Radsportlern des TuS Wagenfeld und einem Vertreter aus Aschen wurden wir auf die Bühne gebeten. Es gab keine Medaillen, aber Applaus und durch ein kurzes, von Axel Knörig durchgeführtes Interview, wieder die Chance, den Radsport und auch unseren Verein zu bewerben. Nach Bratwurst und einem warmen Kaffee ging es dann auch schon wieder zurück durch schöne Ecken nordwestlich von Sulingen. Trotz gleichmäßigem, moderaten Tempo sorgte der frische Nordostwind für einen guten Trainingseffekt in der Führungsreihe. Nach 110 km auf dem Tacho und abgefrorenen Füßen war der anschließende Sprung in die Badewanne ein wahrer Segen.
28.08.2016
Sternfahrt RTF Nienburg (Martin Schiel)
Wann wird es mal wieder richtig Sommer? Nachdem unser Vorhaben im letzten Jahr dem hundsmiserbalen Wetter und einem schweren Sturz nach 25 km ein jähes Ende bereitet wurde, gab es heute die Neuauflage unserer Sternfahrt zur RTF nach Nienburg. Die Vorzeichen waren deutlich besser - zumindest, für alle, die ab Vormittags an den See wollten. Für uns was das eher lala. Umso überraschender, als morgens die Glubschis zwangsgeöffnet wurden, und die Strassen nass waren. Das sollte sich jedoch schnell ändern. Um 07.30 Uhr machten sich Peter, Olli, Jan, Uwe Q und ich auf den Weg nach Nienburg. Olli hatte eine sehr schöne Strecke über Martfeld - Barke - Wietzen ausgeknobelt, die uns auch nur einmal auf einem Feldweg wenden ließ ;). Insgesamt eine schön entspannte Hinfahrt bei langsam steigenden Temperaturen. Als wir planmäßig in Nienburg ankamen, wurden wir freundlich begrüßt, schnell die Punkte abholen (wieso nur 3?), und nach einem Erdinger (natürlich alkfrei) ging es wieder retour. Die Rückfahrt sollte es in sich haben. In der Sonne wurde es langsam unerträglich warm und so mussten wir nach 35 km den ersten Schatten-Stopp einlegen - eigentlich wollte ich mich hier schon abholen lassen, aber was ein echter Kerl ist.... Nächster Stopp bei km 50 in Bruchhausen Vilsen => Spaghetti-Eis. Spätestens jetzt fing ich an, mich zu fragen, ob das alles so gesund ist, was wir da machen, denn jetzt ging es auf die letzte Etappe. Das mitgeführte Wasser wurde nicht mehr getrunken, sondern in den Nacken gekippt und die anfangs klare Artikulation wurde durch Grunzlaute ersetzt, aber man musste ja irgendwie nach Hause kommen. Das hat auch irgendwie geklappt, aber eins kann ich sagen: noch nie fiel es mir so schwer, vor dem Paulaner Biergarten am Weserwehr einen auf coole Sau zu machen ;) Insgesamt waren das heute 160 km, von denen aufgrund der Hitze nicht alle richtig schön waren.
21.05.2016
Delmenhorster RTF (Martin Schiel)
bei angenehmen Temperaturen und unserem mittlerweile guten Bekannten „Gevatter Wind“ ging es heute in Delmenhorst auf Piste. Peter Janssen und ich hatten uns vorgenommen, während der Fahrt zu entscheiden, ob 80 oder 120 km, und zwar ohne, dass uns jemand eine längere Strecke auf-oktruieren würde. Unser Plan ging auf – exakt bis zur Anmeldung. Dort trafen wir Jürgen „Conny“ Kramer, der nach dem Motto „voll bezahlen heißt auch voll fahren“ auf die 150 pochte. Diesmal blieben wir jedoch eisern (oder weich – wie man’s nimmt) und fuhren bis K2 gemeinsam – danach trennten sich unsere Wege. Auch wollten wir dieses Mal nicht dem Express-Start inklusive Kollaps nach 10 km, sondern wählten einen etwas „smoothigeren“ Start – der war aber wohl etwas zuuu „smoothig“, denn irgendwie kam hinter uns nix mehr, was zu einer Gruppenbildung hätte beitragen können. So fuhren wir immer in mehr weniger kleinen Gruppen eine ruhige und wirklich schöne RTF. Die RTF gehört für mich eindeutig zu den schöneren, da tolle Strecke (ok – ist eh unser Trainingsgeläuf), sehr gut ausgeschildert, angenehme Leute und gute Verpflegung. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön an das Team vom RV Urania – nächstes Jahr gerne wieder!
07.05.2016
Intern.Bremer RTF (Martin Schiel)
Bei sommerlichen Temperaturen gingen diesmal fünf RSC-Fahrer an den Start. Eigentlich hatten Peter und ich eine entspannt-gemütliche 80er-Runde geplant (schließlich war nachmittags ja noch Werder), aber im Startbereich wurden wir gleich von Sandra, Jörg und Uwe weichgeklopft – also ab auf die 120-er, die sich im Nachhinein als 130-er entpuppte… Wir hatten viel Sonne – für einen, der vergessen hatte, sich einzucremen eindeutig ZU VIEL. Während der Fahrt merkte man den Sonnenbrand (oder auch –Stich…) nicht, weil es mal wieder (wie sollte es anders sein) ordentlich windete – zum Glück auf dem Rückweg von hinten. Zur Strecke ist – naja – nicht viel zu sagen – der erste/letzte Abschnitt durch Oberneuland ist holprig, und ansonsten bewegten wir uns für unseren Geschmack etwas zu viel auf langweiligen, geraden Bundes-/Landstraßen – das geht spannender. Aber: Wetter gut, Beteiligung hoch, Stimmung gut, keinen Defekt, Schnitt über 29 (Alter auch) – gibt schlimmeres
24.04.2016
RTF Durch Moor und Geest (Martin Schiel)
Am Samstag, den 23.04.2016 machte sich ein Trio Infernale des RSC Stuhr auf, bei lausigen Temperaturen, Wind und Niesel, bei der RTF des RSC Vegesack anzutreten. Für Peter und mich die erste RTF der Saison - alles in allem eine geile Tour. Und den teils starken Gegenwind hat man gar nicht so gemerkt, weil es zwischendurch auch gut geregnet hat. Und dafür, dass ich eigentlich nach 5 km schon im Arsch war, haben Peter und ich uns klasse durchgebissen - und es gab noch genug Körner, um zum Schluss ein paar Trimmfahrer kaputtzufahren „rrrooooaaarrrr". Im Ziel angekommen haben wir Mathias getroffen, der seltsamerweise bereis umgezogen war, was die nicht ganz unberechtigte Frage aufwarf, ob er wohl nur die 50 km gefahren ist - schneller als Peter und ich konnte eigentlich keiner sein ;) (naja - wahrscheinlich doch - aber hey: wir sind heil im Ziel angekommen)
11.04.2016
Sandkastenspiele
waren gestern - heute fährt man die Wildeshausen-Permanente! Bei unerwartet kühler Witterung (ok - eigentlich nur für den Berichterstatter unerwartet) und anfänglichem Geniesel machten sich gestern insgesamt 17 Fahrer auf, mit der Wildeshausen-Tour die erste von insgesamt vier geführten Permanenten abzuradeln. Und diese Tour hatte es wahrlich in sich: Mit drei Defekten, einer baustellenbedingten Vollsperrung auf der K327 hinter Klattenhof und einer dadurch erforderlichen Crosseinlage (samt schildkrötigem Umfaller des Berichterstatters - zum Glück habt ihr das nicht gesehen ...) hatten wir eigentlich alles dabei, was wir den Rest der Saison nicht mehr brauchen. All das tat jedoch der richtig guten Stimmung keinen Abbruch, man merkt, dass alle Mitfahrer wieder richtig Bock haben. Letztlich sind wir alle heil und mit guter Laune zuhause angekommen. Jetzt ist erstmal Zeit, Erkältungen auszukurieren, Videomaterial zu sichten, Ketten zu fetten und vernünftige Reifen aufzuziehen. Nachsatz: wer ganz oft und ohne Atemaussetzer "kürzer!" rufen kann, der kann nicht sooo kaputt sein
28.09.2015
Clubmeisterschaft am 27.09.2015
Am vergangenen Sonntag endete unsere Clubmeisterschaft mit einer Premiere: Sandra hat sich als erste Frau in der Clubgeschichte den Pott geholt und die recht anspruchsvolle Runde (13,2 km: Kirchseelte, Schießstände, Langes Tal, Dünsen, Klosterseelte Kirchseelte) im Einzelzeitfahren in 23 Min. 24 Sek. absolviert. Platz zwei belegte Jörg und Olli Platz drei. Walter und Jürgen ein herzliches "Dankeschön" für die tolle Organisation!
05.07.2015
2.Slow Tour 2015: "slow" und "hot"
Heute ging es zum zweiten Mal in der laufenden Saison "slow" zur Sache - und insgesamt 20 Fahrerinnen und Fahrer von ganz jung bis nicht mehr ganz jung ließen es sich nicht nehmen, die von Jürgen sehr gut geplante Tour abzustrampeln - eine Tour, die uns über Strom, Ganderkesee, Klein Henstedt, Horstedt, Groß Ippener, Heiligenrode und schließlich zum Gut Varrel führte, wo uns unsere Familien und weitere Mitglieder in Empfang genommen haben. Am Gut Varrel wurde dann auf Einladung des Vorstands gemeinsam gegrillt und gefachsimpelt -da störte auch der einsetzende Regen nicht (ok - wir saßen ja auch trocken unterm Grillpavillon des TuS Varrel...). Die Slow Tour wird (genau wie der Dienstags-Treff) immer beliebter - die Teilnehmerzahlen bestätigen dies - und zeigte auch diesmal wieder ein großes Spektrum aus welligen Pisten, Sonne, Rückenwind, abkühlenden Schauern, vorgetäuschten Defekten und offenen Trikots =) Was bleibt ist eine weitere tolle Tour, die Lust auf mehr macht und ein GROSSES DANKESCHÖN an die Oganisatoren und vor allem Helfer/Innen, die die Grillparty so toll unterstützt, bzw möglich gemacht haben.
01.06.2015
Etappenfahrt 2015 Weser-Bergland (M.Bohlen)
Mit dabei waren -Lady first-:Sandra, Jörg, Schirmi, Karl-Ludwig, Florian, Helmut, Roman, Uwe, Olli, Conni, Wolfgang, Olaf, Volker, Werner, Edgar, Walter & ich. (Müssten alle gewesen sein) Start, Ziel und Unterkunft war der Steinberger Hof unweit von Rinteln. Er ist zugegeben ein wenig in die Jahre gekommen, so wie wir. Ansonsten o.k.: die Zimmer waren sauber, das Essen gut und reichlich, der Service freundlich und zuverlässig. Wie angekündigt hatten wir uns in 2 Gruppen geteilt: die gemütliche und die sportive. Am Freitag begannen die Sportiven mit einer geplanten 70km Runde „Welliges Weserbergland“. Von Steinbach aus ging es hübsch auf und ab in einem südlichen Bogen Richtung Westen nahe Porta Westfalica und retour Richtung Rinteln, wo wir uns auf dem mit bunten Fachwerkhäusern eingefassten Marktplatz mit Eis, Kuchen, Kaffee verschwitzte Kalorien wieder holten. Die Sonne übernahm immer mehr die Lufthoheit und war bestes Doping für den Schaumburganaufstieg, den wir spontan ins Tagesprogramm aufnahmen, quasi als Absacker. Die Burg liegt gut verborgen im Wald, zu dem in Kurven und Kehren ein alles andere als kommod emporwindender Weg hinaufführt = ordentlich Stoff für unser Herz-Kreislaufsystem. Roman was not so amused. Aber, wie so oft, nach dem Schweiß kommt der Lohn, ein wunderbarer Panoramablick: satte, saftige Wiesen, durch die sich brav die Weser schlängelt, in der Ferne eine graublaue Hügelkette, darüber ein weiß-blauer Himmel, aus dem die Sonne lachte. Jetzt wurde es noch mal gemein: statt lustig runter, ging’s noch mal fies knackig hoch. (auch das finale Stück eines Radmarathons, wo man etliche Radler ihr gutes Stück schieben sieht) Am Ende des Tages standen 96 km und über 1000 Höhenmeter auf der Uhr. Abends Salat, Wiener Schnitzel mit Pommes und Bratkartoffeln für alle.- 2.Tag. Am Zimmerfenster zogen regenschwangere Wolken vorbei und verhießen wenig Gutes. Nach ordentlichem Frühstück machte sich die S-Klasse auf die 113 Km und 1200 HM Strecke Rinteln-Bad Pyrmont- Bodenwerder-Hameln auf den Weg. Briefing unseres Guide Jörg (an dieser Stelle dicken Dank, Jörg!): „die ersten 45 km bis Pyrmont haben wir 70% der Höhenmeter geschafft, Pause in Pyrmont, ein letzter Anstieg von 7 Km ehe uns eine lange Abfahrt von Großenberg an die Weser bringt, und dann nur noch 50 km flacher Weserradweg, Rückenwind inklsive. So weit die Theorie. Dass die erste Hälfte dennoch die angenehmere, wussten wir am Ende der Etappe. Wieder ging es hügelauf und –ab. Oben warteten die Frühen auf die Späteren und alles lief wie am Schnürchen - von 3 harmlosen Pannen abgesehen. Vor Pyrmont dann die erste längere Schauer= Regenjacken an, nächster Anstieg mit Sonne= Regenjacke aus, lange Abfahrt in den Ort= Regen mit Hagel garniert. Nicht so nett das, dafür aber die Innenstadt Bad Pyrmonts. Heißgetränke und Süßes wärmten Leib und Seele ein wenig, der Regenradar hingegen brachte Abkühlung, aber was soll’s, hilft ja nix. 7 km Anstieg und gleich ab ins Tal auf regennasser Fahrbahn, wo mir etwas mulmig wurde, weil ich da nicht so drauf abfahr’. Es wurde immer flotter und Sandra ohne Hinterradbremse konnte eh’ nicht anders. Ab Bodenwerder schwenkten wir auf den Weserradweg, der ziemlich parallel zur Weser verläuft. Nach einem Stopp in der Hamelner SUMPFBLUME fing es so was von an zu pladdern und wollte bis zum Hotel nur selten nachlassen. Und der angesagte Rückenwind kam gefühlt von vorn. Abends gab es Spargel mit allerlei drum & dran auf dem Teller und die Abendsonne grinste sich was. 3.Tag- Olli übernahm das Kommando auf der Permanente „Rattenfänger“ (78 km, 680Hm). Bei angenehmen 19°C, leichtem Wind und heiteren Aussichten machten sich 9 Radler auf den Weg, Die ersten 10 km im Wesertal nach Hessisch Oldendorf, dann ein Knicks nach Süden Richtung Aerzen, wo die ersten Hügel freudig grüßten. Sie waren nicht böse steil, eher lang, sie verlangten Geduld und wir zahlten mit Schweiß; ringsum zeigte sich eine idyllische Landschaft in sonnigen Farben mit hie und da verschlafenen Nestern rechts und links des Weges, wir passierten kühlende Haine und erholten uns auf den flotten Abfahrten. Vor dem letzten Anstieg am Hettberg entschied sich Volker für eine Abkürzung und verließ die Gruppe. Damit verpasste er den Temporausch auf der schier nicht enden wollende Abfahrt durch’s Extertal bis nach Möllenbeck. Das war Adrenalin pur! Und endlich ein Stopp: Stift Möllenbeck, wo wir einkehrten und unter alten Bäumen des wunderschönen Hofgartens im Anblick der spätmittelalterlich Kirche flammende und süße Kuchen, Kaffee, Bier und Schorlen genossen: das Sahnehäubchen für ein- wie ich finde- gelungenes RSC-Wochenende mit drei tollen Etappen. Vielen Dank an alle Teilnehmer! Und gerne wieder!
03.05.2015
1.Slow Tour 2015
am heutigen Sonntag lud der RSC Stuhr bei idealen Bedingungen zur ersten Slow Tour des Jahres - und ein Feld von 22 Teilnehmern folgte dieser Einladung! Olli hatte eine gut zu fahrende Strecke ausgetüftelt, die dem Charakter der Slow Tour absolut gerecht wurde, indem die etwas heftigeren Anstiege (ja - auch die gibt es bei uns...) ausgelassen wurden. So kamen alle Fahrerinnen und auf Fahrer auf ihre Kosten - es gab genug Luft für nette Gespräche mit alten und neuen Mitfahrern, und spätestens beim Stopp im Eiscafe in Heiligenrode fand sich Gelegenheit für die üblichen Fachsimpeleien. Die große Teilnehmerzahl zeigt, wie gut diese Veranstaltung angenommen wird, und wir hoffen bei den nächsten Slow-Tour-Terminen wieder genauso viele Radsportbegeisterte begrüßen zu können.
12.04.2015
"Hätte, hätte, Fahrradkette" (Martin Schiel)
am heutigen Sonntag starteten neun gut gelaunte Fahrer bei Sonne, frischen Temperaturen und ordentlich Wind in die RTF-Saison. Der böige Wind aus südlichen Richtungen hatte entschieden, dass wir die Wildeshausen-Permanente fahren, eine - wie ich finde - tolle Strecke durch die Wildeshauser Geest. Den Start versüßte uns meine schon in Groß Ippener gerissene Kette, die von Olli und Volker kurzerhand gekürzt und neu genietet wurde - so leicht wollten die Jungs mich wohl nicht davonkommen lassen... Nach diesem ungeplanten Stopp ging es zügig weiter mit teilweise starkem und böigem Wind, der uns das Treten ganz schön erschwerte. In Wildeshausen trafen wir auf eine große Gruppe der Tri-Wölfe aus Stuhr, die wir jedoch nicht demotivieren wollten und lieber einen Boxenstopp einllegten. Auf der zweiten Hälfte wurde es in Sachen Wind dann sehr viel angenehmer und das Tempo zog merklich an, für mich bisweilen zu merklich... Schön, dass beim Cappuccino in Heiligenrode der Puls wieder stabilisiert werden konnte. ...und schön, dass die Saison endlich wieder anfängt... ...und schön, dass ich jetzt weiß, wie man eine Ultegra-Kette mit einem Multitool repariert... ... und schön zu spüren, wie der Schmerz am Sonntag nachmittag nachlässt...
05.10.2014
RSC-Abschluss-Roller (von Mathias Bohlen)
da die Clubmeisterschaft mangels Masse abgesagt worden war, lud der Vorstand zum 1. Abschluss-Roller des RSC ein. Das Echo war positiv, einige sagten mit Bedauern ab,sonst wären es noch mehr geworden. So fanden sich am Sonntag, 05.10., 2 Damen und 13 Herren, darunter auch Gäste, zu einer 50 KM Runde im Slow Modus am Rathaus ein. Bei Sonnenschein, spätsommerlichen Temperaturen und lauem Wind ging es via Groß Ippener rund um das Volkerland Dünsen. Das Feld rollte wie von selbst und es wurde viel geschwätzt, auch über die Erlebnisse der zu Ende gehenden Saison. Gegen 12 Uhr erreichten wir das Eiscafé in Heiligenrode, wo der Verein eine Runde Getränke, Kuchen und Eis spendierte. Ein schöner Abschluss, der gern im nächsten Jahr wiederholt werden darf.
28.09.2014
Reise zum Mittelpunkt von Niedersachsen (M.Bohlen)
Der niedersächsische Herbst zeigte sich von seiner Sonnenseite und lockte 10 Cyclisten zum Rathaus Stuhr, von wo aus die Räder Kurs auf den geographischen Mittelpunkt von Niedersachsen nahmen. Über Brinkum, Weyhe Richtung Schwarme mit kurzem Innehalten In Jerusalem ließ es sich wunderbar, von einem linden Lüftchen umfächelt, durch das bekannte Gefilde radeln. Nach etlichen Passagen und zahlreichen, selten Rinks und Lechts-Velwechserungen (frei nach Ernst Jandl) gelangten wir in der Feldmark bei Hoyerhagen (Samtgemeinde Grafschaft Hoya) in die Mitte unseres schönen Landes, wo Photoshootings nicht zu vermeiden waren. Hübsch, dass die Mitte wahrhaftig als erzener Punkt auf einem behauenen Stein einlag. Allmählich meldete sich Kaffeedurst, der in der Bruchhausen-Vilseschen Dorfbäckerei auf der Sonnenterrasse gestillt werden konnte. Sandras Vorderrad war die Luft ausgegangen, aber wir waren noch alle gut bei Puste. Auch für den Rückweg hatte sich Olli, dem an dieser Stelle für die Tourenführung gedankt sei, noch einige Schlenker abseits der Routineroute ausgedacht, die ihn z,T, wohl auch selbst überraschten. Zusammenfassend: wieder ein gut gerollter Heimatkundetag! Fortsetzung kann gerne folgen.
22.09.2014
Etappenfahrt Meppen (v. H.-G.Flügger)
Unsere 2-tägige Herbst-Etappentour starteten wir am Sonntag den 21.09.2014 gegen 9.30 Uhr -leider nur mit 5 mutigen RSClern - vom Restaurant Kreuzmeyer in Seckenhausen bei regnerischem Wetter. Also erst einmal mit Regenkleidung und Schutz für unsere Fahrradrucksäcke Richtung Meppen . Die Kleidung sowie weitere Utensilien für eine Übernachtung hatte jeder von uns selbst auf dem Buckel zu tragen. Nachdem wir ca. 20 km geradelt sind, haben wir gegen 10.00 Uhr kurzer Hand einen Teil unseres Vorstandes (Volker) als 6. RSCler in Groß Ippener aufgelesen. In diesem Fall war Volker schon einmal klar im Vorteil, denn ab hier hatten wir noch gut 120 km über 200 Höhenmeter zu leisten. Ab Groß Ippener hörte es dann endlich auf zu regnen und wir konnten uns wieder radsportentsprechend umziehen. Die Strecke sollte uns über Dötlingen, Großenkneten, Garrel, Werlte, Sögel nach Meppen führen. Nachdem wir unseren gemeinsamen Fahrrythmus gefunden hatten, hörten wir plötzlich von hinter "Stooop, ich habe einen Platten". Volkers neues Rennrad hatte somit erst einmal seinen Geist aufgegeben. Nach mehreren Flickversuchen konnten wir dann weiterfahren. Nach ca. 55 km haben wir uns in Sage unseren gewollten Zwischenstopp eingelegt und uns bei Weizenbier (natürlich alkoholfrei) und einer Terrine Hochzeitssuppe entspannt. Nicht lange gefahren, hörten wir wieder von hinten "Stooop, mein Reifen ist schon wieder platt". Nach weiteren Flickversuchen haben wir es Gott sei Dank geschafft, diverse Löcher im Schlauch zu stoppen. Ursache diverser Stopps waren Materialfehler in der Fahrraddecke. In Garrel hatten wir Glück, dass dort gerade ein verkaufsoffener Sonntag statt fand und Volker sein komplettes Reifenmaterial erneuern konnte. Somit sahen wir einer entspannten Weiterfahrt entgegen. Unsere Fahrt führte über die Tülsfelder Talsperre vorbei an kleinen, sehr gepflegten Dörfern auf gutasphaltierten Kreisstraßen und Radwegen nach Sögel zum Jagdschloss Clemenswerth, wo wir unter freien Himmel bei Sonnenschein im Schlosskeller-Cafe unsere zweite gewollte Radpause eingelegt haben. Hier fanden wir auch gleich eine Person, die unser gutgelauntes Radsportteam (Foto Clemenswerth) fotografiert hat . Anschließend bündelten wir noch mal unsere gesamten Kräfte, um den nahenden Regenwolken zu entfliehen und unser Ziel das Hotel Schmidt in Meppen (ca. 35 km) noch trocken zu erreichen. Glücklich nach strammer Fahrt kamen wir gegen 18.00 Uhr in unserem Übernachtungsquartier an. Jeder von uns freute sich erst einmal auf eine schöne warme Dusche, nachdem es dann um 19.00 Uhr im Restaurant zum gemütlichen Teil des Tages überging. Den Abend beendeten wir nach einem, doch anstrengenden Tag relativ früh, um für den nächsten Tag gut ausgeschlafen die Rücktour bei möglichst sonnigem Wetter und Rückenwind antreten zu können. Weit gefehlt, der Tag begann zwar mit sonnigen Wetter (keine dunklen Wolken am Himmel) und Rückenwind, doch nachdem wir keine 3 km gefahren sind, hatte uns der Regen wieder. Nur mit dem Unterschied, dass von nun an unter Dauerregen unser nächstes Etappenziel nach 50 km das Eiscafe in Löningen erreicht werden konnte. Im Eis-Cafe wechselte jeder, der noch etwas Trockenes im Rucksack hatte, seine Kleidung. Trotz aller Widrigkeiten war die Stimmung sehr gut. Nach unserer Weiterfahrt zum nächsten Tourenziel über Essen (Oldg.) nach Vechta (ca. 55 km) hatten uns nur noch kleine Regenschauer erwischt. Gestärkt mit Burgern und Cola kamen wir langsam wieder in bekannte Regionen wie Goldenstedt, Colnrade, Harpstedt und Dünsen, wo Volker sich von uns nach wiederum 120 km verabschiedete. Die letzten Kilometer nach Seckenhausen haben wir nochmal alles gegeben, um vor den wiederaufkommenden Regen zu flüchten. Zuhause angekommen hatte ich für den gesamte Rundkurs 294 Kilometer auf dem Tacho. Die anschließend heiße Dusche Zuhause war das Größte.
24.08.2014
Cyclassics 2014 (Harry Mahlstedt)
Am Sonntag, den 24.08.2014, war es wieder mal soweit, meine 4.Cyclassics in Hamburg standen an. Nach den durchwachsenen Erfahrungen mit der Bremen Challenge, ein Wochenende zuvor, konnte es in Hamburg nur besser werden. Die Cyclassics sind für mich immer wieder das Highlight des Jahres. Entsprechend groß war die Vorfreude. Die Anfahrt nach Hamburg gestaltete sich im Gegensatz zu den Vorjahren unproblematisch, Dauer 1,5 Std. Immer wieder genieße ich die Atmosphäre, die sich schon am Samstag einstellt. Die ganze Innenstadt wird von Radfahrern dominiert. Umso mehr bedaure ich, dass ich vom RSC der einzige bin, der in Hamburg übernachtet. Ein gemeinsames Erleben, verbunden mit einem kleinen Schlückchen am Abend, wäre schon schön. Vielleicht lässt sich ja im nächsten Jahr jemand überreden. Ich hatte mich, wie in den Jahren zuvor, für die 100 km-Strecke eingeschrieben. Mit dabei waren Mathias, Volker, Jan und Martin. Mein Startblock (J) war relativ weit vorne, das war die Belohnung für eine gute Zeit im Vorjahr. Man kommt einfach besser weg. Auch im Block selber muss man darauf achten, dass man vorne mit dabei ist. Das Feld zieht sich erst nach einigen Kilometern auseinander, d.h. erst nach 5 – 10 km kann man sich orientieren und im richtigen Rhythmus fahren. Trotz schlechter Prognosen spielte das Wetter gut mit. Kein Regen, dafür mehr Wind, als ich mir gewünscht hätte. Der Anstieg in den Harburger Bergen (Hügel) ist für mich immer wieder eine Herausforderung. Es ist nicht so, dass man nicht hochkommt, die Frage ist, wie schnell und wie viel Körner verbraucht man. Viele Fahrer, die vorbeisausen, trifft man später auf der Strecke wieder. Kurz nach dem höchsten Punkt wurde ich mit einem Schulterklopfen begrüßt - Mathias unser Bergkönig hatte mich inzwischen eingeholt. Ein kurzer Plausch und weg war er. Ein Blick zurück, kommt jetzt auch noch der Rest der RSC-Truppe? Also konzentriert bleiben und weiter Gas geben. Die Verpflegungsstation in Jesteburg ließ ich wie in den Jahren zuvor rechts liegen. Km 80. Dann wird’s für mich langsam kritisch. Das Tempo fordert seinen Tribut. Den Rest muss ich mir gut einteilen. Aber es hat wieder mal gereicht. Nach 103 km bin ich ohne Schlussspurt ins Ziel gekommen. Die Stimmung war trotzdem wieder super und mein Schnitt war auch ok. Obwohl – den Vorjahresschnitt habe ich nicht wieder erreicht. Daran wird 2015 gearbeitet.
01.06.2014
Etappenfahrt Bad Essen (von Mathias Bohlen)
Weil es so schön war noch mal nach Bad Essen in die reizvolle Varus- und Teutoregion rund um Osnabrück, und noch mal für 3 Tage ins Hotel Deutsch Krone, wo unsere Etappen starteten und endeten. Dieses Mal waren wir mit leicht wechselnder Besetzung 10 Fahrer, die sich unter der souveränen Leitung des ortskundigen Jörg aufmachten, diese schöne Fleckchen Erde zu „erfahren“. Am Freitag brachen wir gegen 11 Uhr bei herrlichstem Sonnenschein zur Flachetappe auf. Jürgen, Schirmi und Florian haben sich wie verabredet nach dem ersten langen Anstieg von uns getrennt und so fuhren wir im kleinen Kreis um Osnabrück herum. Nach 64 KM war Eiszeit angesagt und wir füllten dann mal unsere Speicher auf. Trotz der gelegentlichen Anstiege kamen mir die Abfahrtszeiten länger vor, was mit meinem relativen Leichtgewicht, das die Schwergewichte passieren lassen durfte, wohl zu erklären ist. Unvergesslich good old Harry, der die finale, kurvenreiche Abfahrt nach Bad Essen kamikazegleich hinabflog. Abends stand ein reichhaltiges Buffet für unseren Hunger bereit, der nach 2 Stunden denn endlich gestillt war. Am nächsten Morgen um 10 Uhr standen 1300 Höhenmeter auf dem Programm, respective dem für uns Flachländer hochprozentigen Anstieg zum Luisenturm. Wieder führte uns Jörg auf einsamen, gut zu fahrenden Pfaden und schnellen Straßen durch idyllisches Land, vorbei an saftigen Wiesen und Weiden, hinauf auf verträumten Kuppen, an und durch Wäldchen und flott hügelab um die Kurve zum nächsten Ort. Bevor es zum Luisenturm hochging, sammelten wir noch ein paar Körner, die ich zur Erreichung der dortigen Gaststätte auch brauchte…um festzustellen, dass sie verriegelt und verschlossen war. Egal, man war ja flugs unten in Borgholzhausen, wo uns in einem lauschigen Gärtchen Heiß-, Kaltgetränke und halbe Brötchen serviert wurden. Wir hielten als Gruppe auch auf der weiteren Strecke trotz der Anstrengungen gut zusammen, es gab mal kurze Diskussionen, aber nie Stress, es war meist sehr entspannt, auch als die nächste vorgesehene Einkehr w/ geschlossen wieder verschoben werden musste. Gott sei Dank, möchte ich meinen, Wer weiß, ob wir sonst in dem zauberhaften Zittertal gelandet wären, wo uns feinster Kuchen draußen in einem weitläufigen Garten aufgetischt wurde. Nach vergnüglich-sportiven 115KM und 1300 nicht immer lockeren Höhenmetern stellten wir gegen 17 Uhr die Räder neben unseren Betten ab. Der Tag war nicht spurlos an uns vorbeigegangen, manche Gesichter und Beine zeigten Ermüdung. Am 3. Tag sollte die Königsetappe stattfinden (145 Km und 1500 HM), die auf Wunsch entthront wurde. Jörg hatte spontan eine sehr angenehme Schlussetappe, zu der noch Christian und Olli hinzukamen, hingekriegt, die uns wieder die schönsten Seiten des Osnabrücker Landes vor Augen führte. Ich habe die 3 Tage und die Fahrten sehr genossen, wir haben uns alle gut vertragen, die Unterkunft und Verpflegung war gut, das Wetter ebenso…Radlerherz was willst Du mehr? Bleibt mir noch ein dickes Dankeschön an unseren Guide Jörg!
01.06.2014
Etappenfahrt Bad Essen (von Harry Mahlstedt)
Am 30.Mai 2014 stand für mich die erste Etappenfahrt mit dem RSC auf dem Terminkalender. Leichte Zweifel waren zwar vorhanden, ob ich mit der Truppe mithalten konnte, aber egal, das Hotel war gebucht, Jörg hatte mir schon die Routen gemailt, d.h. abzusagen wäre doch äußerst peinlich gewesen. Obwohl, die von Jörg angegeben Höhenmeter verursachten doch ein leichtes Kribbeln im Bauch. Freitagmorgen um 08:30 Uhr war ich bei Mathias, Räder verladen und ab ging‘s nach Bad Essen. Das Hotel „Deutsch Krone“ war unser Stützpunkt für 3Tage mit 3 Ausfahrten. Um 11:00 Uhr waren wir komplett startklar und Jörg ( unser Guide) gab das Startsignal. Meine Befürchtungen verflogen schnell, die Tour war zwar leicht hügelig, aber gut zu bewältigen. Das Wetter war top und die Landschaft beeindruckend schön. Über, zum Teil, winzige Straßen fuhren wir durchs Tecklenburger Land. Um diese Routen zu finden, muss man schon in dieser Ecke geboren sein ( wie unser Guide). Kleine Rampen waren auch dabei, aber zu schaffen. Dass Conny und Volker auch zu unserer Truppe gehörten, war für mich eine gewisse Beruhigung. So war ich nicht alleine, wenn man der starken Spitzengruppe an den Rampen hinterherfuhr. Aber oben wurde immer fair auf uns gewartet. Dann kam der Samstag. Mein Optimismus, dass es so ähnlich weitergehen würde, wie am ersten Tag, verflog doch recht schnell. So gut man sich zuhause in der Ebene auch fühlt, eine Tour mit vielen kleinen und ab und zu etwas größeren Steigungen ist einfach was ganz anderes. Meinen Ehrgeiz an Steigungen so lange wie möglich vorne mitzufahren, musste ich einfach ablegen. Nur mit dem eigenen Rhythmus, d.h. mit der entsprechend angepassten Geschwindigkeit waren die Rampen für mich zu bewältigen. Ich will auch meine seelischen Tiefpunkte nicht verschweigen. Immer wieder tauchte zwischendurch die Frage auf: „Harry, warum tust dir diese Schei… an?“ Aber eine geile Abfahrt und eine flotte Flachetappe und alles war wieder im Lot. Dann kam der Luisenturm. Um diesen Turm zu erreichen, muss man in eine Sackgasse abbiegen und sich dann eine 9-prozentige, 2km lange Steigung hinaufquälen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie oft ich an mein gutes, altes Motorrad gedacht habe. Aber ich hab’s überlebt. Dass die Kneipe am Luisenturm geschlossen hatte, passte zu dem momentanen Stimmungsbild. Ich war einfach fertig. Die folgenden restlichen Kilometer waren leider auch nicht so richtig flach, aber auch das habe ich irgendwie geschafft. Auf dem Weg zum Hotel gingen mir schon die Gedanken durch den Kopf: „Morgen ist Königsetappe“. Es gibt sicher einen Trainingseffekt bei diesen Touren, aber leider regeneriert man nicht mehr so flott wie bei den Jungspunden aus der Spitzengruppe. Nochmal ein Dankeschön an Jörg, dass wir auch am dritten Tag zusammen fahren konnten, d.h. dass aus der Königsetappe eine Prinzentour wurde. PS: Auch bei Rennrädern gibt es einen „Bremsplatten"
24.05.2014
RTF Delmenhorst (von Mathias Bohlen)
Delmenhorst ist immer schön: nette Leute, romantische Geest und gute Verpflegung. Wieder lachte die Sonne über Delmenhorst und 320 Radsportbegeisterte (so viel wie nie), darunter Harry, Jan, Martin, Olaf, Uwe, Jürgen, Volker und ich, machten sich auf den Weg durch die Wildeshauser Geest. Schnell hatte jeder seine Gruppe gefunden und fuhr im bekannten Dreieck Harpstedt-Colnrade-Goldenstedt an blühenden Wiesen, Weiden und Äckern vorbei zur einzigen Kontrollstelle, wo man a) seine Vereinskollegen und andere Bekannte traf und b) am reich gedeckten Buffet seinen Kohlehydratspeicher auffüllen konnte. Frage:„ Wo gibt’s den Stempel?“-Antwort: „ Bei dem Mann mit den langen Haaren!“ Als ich hinguckte, hatte der Stempler soviel Haare wie ich am Knie. Nach der 1.Kontrolle hing ich mich an die schwarz-weiß gewandete Armstrongtruppe, die im wirklichen Leben Linoleum produziert, aber erstmal zu schnell für mich und einige andere war. Ich fuhr dann eine zeitlang neben einem alten Kämpen, der mir seine Trainingspläne erläuterte, und in diesem Jahr die 296 km Mailand –San-Remo in 10 Stunden schaffen will. Vielleicht fahre ich mit. Aber dann bogen wir wieder rechts rein zur einzigen Kontrollstation und tankten voll. Die Armstrongbrothers tummelten sich auch noch am Buffet und als sie sich auf ihre Räder schwangen, schwang ich mit etlichen anderen mit. Das ging dann ziemlich flott hügelauf und-ab Richtung Ziel, wo es dann noch leckeren Nudelsalat mit Erdinger gab. Die letzten 12 Km nach Stuhr ohne Armstrong wurden dann noch mal echt hart
17.05.2014
Int.Bremer RTF (von Martin Schiel)
eins vorweg: wie schön wäre diese RTF, wenn sie an einem Sonntag stattfinden würde... Bei anfänglich recht milden Temperaturen und vielen Wolken fanden sich angenehm viele Fahrer vom RSC Stuhr zur RTF des RSC-Gold Bremen an der Uni ein. Während Mathias, Olaf, Jan und Harry im schnelleren Feld abzogen, waren Volker, Uwe, Torsten und ich im "moderaten" Tempo unterwegs. Abgesehen von der etwas nervigen weil verkehrsreichen Durchquerung Oberneulands hatten wir es mit einer schönen Strecke zu tun. Schon ab dem ersten Kontrollpunkt waren wir in einer kleinen, aber konstanten Gruppe unterwegs, die leistungsmäßig gut harmonierte und in der sich niemand zu schade war, den Rest zu ziehen. Nachdem ab der zweiten Kontrollstelle die Sonne auf (über?) uns lachte, konnten die Armlinge getrost abgestreift werden. Auf den letzten 30 km wurde dann noch mal schön Gas gegeben, was auch -aber nicht nur- an mindestens 3-5 Rosinenbrötchen für den Verfasser dieser Zeilen gelegen haben könnte... (wenn ich nicht selber waschen müsste, hätte ich mir noch welche in die Trikottasche gesteckt ...). Schön, dass diesmal wieder recht viele RSC-Fahrer am Start waren - des öfteren wurden wir während der Fahrt von Mitfahrern auf unseren Club angesprochen und wir haben natürlich die Werbetrommel gerührt. Das wirklich erstaunliche an dieser Tour war, dass es echt Leute gibt, die es schaffen, über 80 km in einer festen Gruppe nicht ein einziges mal vorne zu fahren....
10.05.2014
Bremer Permanente "zur Moorlosen Kirche"
die gute Wettervorhersage ausnutzend haben wir heute zu dritt (Mathias, Martin und Gastfahrerin Sandra) eine Permanente vom Nachbarclub RSC Rot-Gold Bremen ins Programm genommen und zwar die Route zur Moorlosen Kirche. Das Ganze galt für mich ein wenig als Versuchsballon, da ich mir die Strecke vorher auf meinen Garmin geklöppelt hatte und nun den Ansager machte. Bis auf zwei schnell bemerkte Falschabbieger hat das auch gut funktioniert. Mit dem Wetter hatten wir tatsächlich Glück - mit dem Wind eher weniger - das Strampeln auf dem Wümmedeich macht nur mit Rückenwind richtig Spaß... Ansonsten war es schön, auch einmal über den Tellerrand hinausgeschaut zu haben und an Mathias geht ein großes Dankeschön fürs Ziehen! Da auch ich immer wieder mal versehentlich vorne gelandet bin, bin ich auch zu meiner Trainingseinheit gekommen - beim Blick auf das Wetter am restlichen Wochenende somit eine gute Entscheidung. Hoffentlich haben wir bei der Bremer RTF am kommenden Wochenende ähnlich gutes Wetter.
04.05.2014
1. Slow-Tour 2014 (von Mathias Bohlen)
Kalendarisch sind wir im Mai angekommen, aber von Wonne und Sonne keine Spur, eisheilig schon eher. Daher nicht erstaunlich, dass einige der 16 Radler, die sich um 10 Uhr am Rathaus zur 1. Slowtour des Jahres einstellten, ihr Winterfell wieder angelegt hatten. Ich hatte mich für eine Medium Version entschieden, was ich, vornehmlich im Fußbereich, zum Ende deutlich zu spüren bekam. Aber zurück auf Start. Mit 15 Herren und einer Dame fuhren wir über Varrel und Ippener zur Großen Höhe (35m hoch), wo schon einige Segelflugzeuge am Boden lagen und wohl nicht in die dicken grauen Wolken rauf wollten. 3 Herren (nicht RSC-Mitglieder) hatten zwischenzeitlich das Weite und ihr Glück in einer Fast-Tour gesucht. Weiter rollte es in Slow Motion (25 Km/H), Harpstedt rechts liegen lassend, dann durch die Heimat unseres Vorsitzenden (Dünsen). Es wurde später und kälter. Nicht durchs wilde Kurdistan, aber durchs Lange Tal war der Weg zur Italobar in Heiligenrode nicht mehr weit. Hier versuchten wir, uns an einer Tasse Capuccino zu erwärmen. Ich hätte einen Eimer gebraucht. 50 Km standen am Ende auf der Uhr. Schön, dass Anja ihre erste größere Ausfahrt gut gepackt hat und gefreut habe ich mich, dass Walter, Ludwig und Wolfgang mit dabei waren. Nächste Slow-Tour ist für 01.06.geplant
22.09.2013
Clubmeisterschaft (von Mathias Bohlen)
Waren wir im letzten Jahr nur 8 Teilnehmer und dachten schon beim Langzeitminusrekord angekommen zu sein, so unterschritten wir mit 6 Teilnehmern noch das Vorjahresergebnis. Vortags bei der Löwenherz Benefiztour bildeten wir mit 8 Fahrern noch die stärkste Gruppe im Feld. Nach so vielen Absagen im Vorfeld deutete sich aber das Szenario schon an. Sehr schade, zumal Walter Peschel und Jürgen Albers ihre Sache als Organisatoren wieder gut gemacht haben! Das Tröstliche daran war, dass die Hälfte der Pedaleure einen Pokal mit nach Hause nehmen konnte. Um 10:30 trafen wir uns wie gewohnt auf dem Hügel in Kirchseelte und fuhren eine lockere Aufwärmrunde. Um 11.05 Uhr startete Christian B. als Erster und im 2 Minuten Abstand folgten die weiteren Fahrer. Gleich nach der 2.Kurve, wo es dann auf die lange Gerade am Schießstand vorbei Richtung Lange Tal ging, gab uns ein aufdringlicher Wind heftig Kontra und die Geschwindigkeit ging rapide nach unten oder man musste ordentlich beißen, ohne zu wissen, wie die Reststrecke durchzustehen war. Im Langen Tal blies der Wind ebenso gemein von der Seite und ließ uns erst ab dem Waldstück in Ruhe, ab wo dann endlich Fahrt aufgenommen werden konnte. Wir fassten wieder Kraft und Mut, mit dem der Rest des Parcours für den Einen mehr für den Anderen weniger zufriedenstellend zu Ende gefahren wurde. Conni über seinen Schnitt (29,33): „ jetzt gehöre ich zu den Alten“. Kann nicht sein; du bist unser Ortsschildsprinterking! Am Nachmittag wurden erst Butterkuchen, Kaffee und Tee gereicht und anschließend die Pokale. 1. Pokal an Vize Mathias Bohlen, 2. Pokal an Shooting Star Harry Mahlstedt, 3. Pokal an Figaro Christian Bielefeld. Übrigens, 2014 werden keine Pokale mehr gereicht, statt dessen Medaillen und Urkunden. Also dann bis nächstes Jahr!
08.09.2013
Jubiläumsveranstaltung (von Mathias Bohlen)
Der RSC hatte zum 25-jährigen Jubiläum eingeladen und 50 nette Menschen aus Bremen, Delmenhorst und der näheren Umgebung fanden sich am Vormittag zur Feier des Tages auf der Sportanlage des TSV Heiligenrode ein. Das Resümee vorweg: außen feucht, innen fröhlich. Das Hochsommerwetter hatte es nicht bis ins Ziel geschafft, und so fiel reichlich himmlischer Segen auf uns nieder, konnte der guten Stimmung auf dem Rad wie unterm Zelt jedoch nichts anhaben. Um 7:30 trafen sich die Ersten, um Zelt, Tische und Bänke aufzustellen, die Preise auszulegen, Hinweisschilder und Werbefahnen anzubringen, letzte Streckenbesprechungen vorzunehmen, Kuchen in Position zu bringen. Die Küche des TSV kochte für uns Kaffee und schmierte Brötchen. Um 8:30 trudelten die ersten Fahrer und Fahrerinnen ein und erwarben ihre Teilnehmerkarte für 10 €, die auch ein Los für die Tombola enthielt. Von den 10 € gehen 7 € als Spende für Sicherheitswesten an Stuhrer Kindergärten. Um 9 Uhr brachen ca. 20 Pedaleure zur ersten 40 km Schleife Richtung Nordwohlde auf. Gegen 10 Uhr wurde es feuchtfröhlich und dabei blieb es meist auch. Gegen 10:30 schwappte eine 2. Welle an alten Bekannten ins Festzelt, großes Hallo, Umarmungen und „ Mensch, dich gibt’s auch noch“ und ähnliche Sprüche waren allenthalben zu hören. Es hat uns gefreut, die Altvorderen aus der Gründungscrew mal kennenzulernen und zu erleben, wie gut sich Rennradfahrer im reiferen Alter halten. Um 11 Uhr ging es auf die 2.Schleife über 40 KM Richtung Barrien-Okel. An dieser Stelle dicken Dank an Walter, Olli und Walter für die Streckenplanung und an Jörg und Olaf für die professionelle Führung und Sicherung der Gruppenfahrt! 35 KM fuhr es sich locker-flockig-trocken, bis 5 Km vor Schluss heftig nasser Gegenwind uns noch mal piesackte. Im Festzelt wurden indessen schon gespeist: Steaks und Würste vom Grill nebst Salaten von der Heiligenroder Sportklause serviert. Nachdem der Hunger gestillt und der Durst gelöscht waren, ergriff unser Vorsitzender Volker das Wort, bedankte sich bei den Gästen, die sich nicht vom herbstlichen Wetter hatten abschrecken lassen, bedankte sich bei den Sponsoren für die zahlreichen Sach- und Geldspenden und dem Organisationsteam für seine Arbeit. Es folgte dann die Ziehung der Gewinnzahlen durch Gerda, die ein glückliches Händchen bewies, weil jede Los-Nr. gewann. Wo hat’s das schon mal gegeben? Allmählich löste sich die gesellige Runde auf, man ging feuchtfröhlich auseinander und wird sich hoffentlich bald wiedersehen.
01.09.2013
Bremen Challenge 2013 (von Martin Schiel)
nach meinem etwas gequälten (weil völlig unvorbereiteten) Rennen in Hamburg habe ich lange gehadert, ob ich in Bremen antreten sollte, oder nicht. Mathias legte mir mehrfach nahe, einfach auf die 68 km-Distanz umzubuchen - die sollte ja wohl drin sein. Im nachhein möchte ich sagen: DANKE MATHIAS! Als ich am Vorabend meine Startunterlagen abholen wollte traf ich Olli, Conny und Christian. Olli berichtete mir, dass er und Olaf ebenfalls auf die 68 km umgebucht hatten (ok - die beiden aus Witterungsgründen, aber das ist ja egal...). Morgens trafen wir uns zu dritt im Startblock und ich muss zugeben, dass ich schon sehr nervös war - keine Vorbereitung und anspruchsvolle Strecke, da kommt man schonmal ins Grübeln. Nach verhaltenem und glücklicherweise neutralisierten Start ging es mit 20 Minuten Verspätung auf die Strecke und spätestens beim Losballern auf der Nordstrasse war es mit der Nervosität vorbei. Es gab einige 180°-Kehren zu bewältigen und ein paar Anstiege (Rampen?), aber alles in allem nichts, was einen aus der Bahn haut. Die Streckenführung über Nordwestknoten, Hochstrasse und Rembertikreisel ist zwar geil und macht Spaß, ist aber im Grunde vorbei, bevor man so richtig realisiert hat, wo man jetzt gerade fährt. Nach vier tollen Runden war sie (leider) auch schon wieder vorbei - meine Bremen-Challenge-Premiere, die ich mit einem für mich vorzeigbaren 34er-Schnitt absolviert habe. Nicht unerwähnt bleiben soll natürlich, dass die anderen drei RSC-ler Mathias, Olaf und Olli das ganze mit einem 38er-Schnitt abgerissen haben - Hut ab, Männer. Einzig eins bliebe noch zu klären, und das betrifft die Anstiege zur B75: Olli, wie meintest Du das mit "nicht schalten - einfach wegstrampeln"? Nächstes Jahr bin ich (und hoffentlich wieder einige RSC-Fahrer) wieder mit am Start.
26.08.2013
Vattenfall Cyclassics 2013 (von Harry Mahlstedt)
Am 24.8.2013 ging es wieder einmal auf die A1 Richtung Hamburg, meine dritte Cyclassic stand bevor. Die Fahrt nach Hamburg war wie im letzten Jahr ein Desaster (2,5 Std.). Um 14:30 war ich im Hotel, auspacken, Rad mit aufs Zimmer und dann in die Stadt, um die unvergleichliche Atmosphäre zu genießen. Beim Abendessen habe ich, im Gegensatz zum Vorjahr, den Rotwein und den Grappa weggelassen, ist mir gut bekommen. Dann ist endlich Sonntagmorgen, Startzeit 08:10 Uhr, Block N. Früh aufstehen, kleines Frühstück und ab zum Startort. Ich war relativ früh in meinem Block, das hat den Vorteil, dass man zuerst besser wegkommt. Die ersten Kilometer sind immer sehr flott, erst nach der Köhlbrandbrücke und den ersten Steigungen normalisiert sich das Feld und es wird etwas disziplinierter gefahren. Bei sehr gutem Wetter und frischem Wind hatte ich immer ein gutes Gefühl, es lief einfach gut. Die Zuschauer waren wie immer fantastisch, Applaus und Anfeuerung ohne Ende. Dann taucht auch schon die Silhouette von Hamburg auf. Die letzten Reserven werden mobilisiert. Dann ist es soweit, die Zieleinfahrt vor ca. 100.000 Zuschauern. Immer wieder Gänsehaut pur. Transponder abgeben, Weißbier abholen und die Cyclassic-App aufrufen um die eigene Zeit und den Schnitt zu erfahren. Ich war zufrieden, ca. 1,5 km/h schneller als im Vorjahr. So kann es weitergehen, man sieht sich 2014.
26.08.2013
Vattenfall Cyclassics 2013 (von Mathias Bohlen)
Dabeisein und Highsein! Am Donnerstag vor dem Rennen war ich in HH, um die Startunterlagen für Martin, Olli, Jan und mich abzuholen. Auf dem Gänsemarkt trieben sich schon eine Menge Radsportler um, die Sponsoren machten Wirbel, Musik schallte aus den Boxen, überall prangten Werbe-Plakate und Infotafeln: schon bekam ich Gänsehaut und Cyclassicfieber, das bis Sonntag anhielt und nur in HH auszuleben ist. Am Sonntag früh um 6 Uhr traf ich mich mit Johan und Olli, der uns sicher zum Ort des Geschehens transportierte. Wir waren alle 3 im Startblock O, Harry in N vor uns und Martin in P hinter uns. Die Sonne ging über Hamburg auf und das Rennen konnte beginnen (8:30). Mit Technosound im Ohr bogen Abertausende aus der City Richtung Elbbrücken und Hafen, nach 10 Km fuhren wir die Köhlbrandbrücke hinan: tolle Aussicht auf Elbe und Hafen! Es ging weiter Richtung Buchholz. Bald schon kam ein langer Anstieg, der das Feld auseinanderzog. Im weiteren Verlauf bis zum Schluss änderten sich die Gruppen nach jeder Kurve und jedem Anstieg. Ständig ist was los: man überholt, wird überholt, Gefahrenstellen tauchen plötzlich auf und sind zu passieren, das Tempo wird verschärft, dann wieder herausgenommen, und dann die vielen begeisterten und anfeuernden Zuschauer am Straßenrand! Man ist flott unterwegs, links und rechts welliges, grünes Niedersachsen und alle 10 KM rauschen die Horden durch ein Dorf. Ich fühle mich gut, auch wenn ich mir immer wieder eine Gruppe suchen muss, mal, indem ich auffahre, mal, indem ich mich an einen Express dranhänge. Das ist spannend und unterhaltsam. Aus den Dörfern kommend ging es die letzten 15-20 Km wieder retour durch den Freihafen. Da blies uns ein unfreundlicher Nordwind ins Gesicht. Ich hatte schon einige Körner auf der Strecke gelassen, einen Moment nicht aufgepasst und schon war meine Großgruppe entwischt. Mir blieb nur ein Gruppetto, mit dem ich mich dann Zähne zusammenbeißend ins Ziel kämpfte (11:21:28). Aber das fand ich voll in Ordnung, weil: es war eine tolle Cyclassic für mich wie auch für die anderen Cyclassicer aus dem RSC. P.S. auch der 12 KM Stau vor HB hatte was Leckeres: die Buchweizentorte mit Preiselbeeren in der Café-Apotheke zu Thedinghausen.
11.08.2013
2.Slow Tour (von Mathias Bohlen)
Zu unserer 2. Slow Tour in diesem Jahr hatten sich insgesamt 22 Fahrerinnen und Fahrer auf dem Parkplatz am Rathaus Stuhr eingefunden, darunter 9 RSC-ler sowie einige, die zum 1. Mal mit uns fuhren. Bei eher gutem Wetter begaben wir uns auf eine der beiden Jubiläumsschleifen, die am 08.09. gefahren werden. Olli führte an und wir folgten ihm durch Heiligenrode, Fahrenhorst und Norwohlde. Im Wohlfühltempo konnte man locker mit bekannten und noch unbekannten Nachbarn plaudern und nebenbei die sommerliche Geestlandschaft betrachten. Über Ristedt und Seckenhausen zogen wir erneut gen Heilgenrode, wo wir nach knapp 50 km bei Capuccino & Co. die Tour beendeten. Nächsten Sonntag, 18.08., fahren wir unsere Steingräberpermanente (80Km), zu der alle Radsportfreundinnen und -freunde von nah und fern herzlich willkommmen sind.
23.06.2013
RSC Permanente (von Mathias Bohlen)
Bei windigen Verhältnissen unter einem von Grau ins Blau und zurück ins Grau changierendem Himmel machten sich heute 13 Fahrer und 1 Fahrerin auf die erste Permanente des Jahres. Die Tour de Stuhr führte uns via Heiligenrode nach Ristedt, wo am Lersser Berg der erste Anstieg zu erledigen war. Weiter durch Barrien zogen wir auf der Okeler Höhe Richtung Bruchhausen-Vilsen, und knickten in Gödestorf nach Heiligenfelde ab, und trotz einiger böser Böen nicht um. Neubruchhausen, Albringhausen durchfuhren wir locker, man unterhielt sich angeregt über etc /....Abbiegung Richtung Norden nach Nordwohlde, wo es noch wohler wurde- dank freundlichem Schubwind. Was noch passierte: einige Regentropfen in Katenkamp, Volker kam nur bis Dünsen, von Groß Ippener waren es noch 7,5 km bis zur Eisdiele in Heiligenrode, wo wir uns nach bestandenen 75 Km mit diversen Getränken und einem Eis belohnten.
22.09.2012
6.Benefiz-Tour de Löwenherz in Syke
Mehr grau und weiß als blau am Himmel, dazu eine s-teife Brise - wie stets meist von vorn- hielt wohl so manchen von der Teilnahme an der Löwenherztour ab, so dass sich am Start nur ca. 60 Radler einfanden, wobei der RSC mit 5 Leuten wieder bella figura machte. Nach unserer 25 Km Anreise ging es um 12:30 los, vorneweg 2 Motorradfahrer, die uns die Straßenkreuzungen vorbildlich freihielten. Die 1. Stunde blieb es noch trocken, bis es allmählich anfing von oben feucht zu werden, nach einer halben Stunde war’s dann nicht mehr sooo lustig, die Füße wurden kalt, das Straßenprofil ungemütlich, das Fahren in der Gruppe schwieriger; viele stiegen aus, fuhren nach Hause. Auf einem besonders gemeinen Streckenabschnitt mit versetzten Fahrbahnplatten schlug es Volker seitlich weg, im Fallen drehte er sich und rutschte Richtung Graben, wo im Gras sein „Ausflug“ endete. Ich fuhr direkt hinter ihm und sah mich auch schon auf Volker landen, konnte ihn zum Glück im letzten Moment noch rechts umkurven. Schaden: Vorderradbremse kaputt, Daumen geprellt, 2 Schürwunden am Bein. Aber das konnte unseren Volker nicht abhalten, wieder Fahrt aufzunehmen. Der Wettergott hatte nun ein Einsehen, stellte die Dusche ab und schickte uns zum Aufwärmen viele Sonnenstrahlen. Am Ende waren ca. 30 Leute nach gut 50 km wieder am Hospiz angekommen.
02.09.2012
RSC-Clubmeisterschaft (von Mathias Bohlen)
Clubmeister wird man, wenn man das 13,2 KM Einzelzeitfahren über welliges Gelände bei Kirchseelte am schnellsten erledigt. Dieses Mal wollten nur 8 RSCler bei fast idealen Bedingungen diesen Titel gewinnen. Andere schauten lieber einem rollenden Ball hinterher oder waren auf einem anderem Ball, Hochzeit feiern. Für mich war es das 2.Mal und obgleich ich die Strecke kannte, hatte ich eigentlich keinen Fahrplan, wie ich die den Parcours am besten bewältige. Wie beim 1.Mal bin ich zu schnell angefahren und wünschte mir nach KM 3 schon am Ziel zu sein. Ab KM 5 ging es besser, Puls und Puste im grünen Bereich und in Gedanken den Wettbewerb schon abgehakt. Typische Falle von Denkste! Nach der langen Abfahrt und dem folgenden Anstieg bei KM 7/ 8, der zwar abflacht, sich aber dennoch weiter hinzieht, wurden die Beine müde und die Ziellinie rückte gefühlte 50 Km weit weg. Ich strampelte unverdrossen weiter, nach der Rechtsabbiegung auf die Hauptstraße Richtung Kirchseelte nahm ich durch die Abfahrt wieder Schwung auf, der meinetwegen gern noch den letzten Anstieg zum Ziel hätte reichen können. Aber an diesem gemeinen Zielanstieg musste ich noch mal beißen, um über die Ziellinie zu rollen. Mit meiner Zeit und dem 2ten Platz bin ich zufrieden. Am Abend wurden bei Kaffee und Kuchen im Drei-Mädel-Haus die Ergebnisse bekannt gegeben und die 3 Sieger mit glänzenden Pokalen belohnt. Herzlichen Glückwunsch an unseren neuen Clubmeister Uwe und auch an alle anderen, die unversehrt ans Ziel gekommen sind! Vielen Dank auch den Organisatoren Walter und Jürgen, die das souverän gemanagt haben!
26.08.2012
Bremen Challenge (von Mathias Bohlen)
Zugegeben: ein bisschen Bammel vor der Bremer Hafenrundfahrt hatte ich schon von wegen der vielen Anfänger und Solisten auf der Piste und der vielen Kurven und U-Turns. Nee, umsonst gebammelt, es war ein Riesenspaß und am liebsten würde ich nur noch Kurvenfahren! Der 60Km Ritt ging über 4 Runden à 15km. Am Start waren ca 500 FahrerInnen, die sich um 9 Uhr vom Kaffeequartier auf den Weg machten. Weiter ging`s im Slalom durch die Überseestadt nach Walle, wo eine lange Gerade nach Gröpelingen führte. Hier war auf der breiten Bremerhavener Straße großes Gedränge, weil jedeR fix eine passende Gruppe finden wollte, denn nach dem 1. U-Turn bliesen einem 5 Beaufort ins Gesicht und da hat man schon mal gern einen fitten Windschattenspender vor sich. Von der Bremerhavener ging es wieder in das Hafenareal, wo es den einzigen Sturz bei diesem Rennen gegeben hat. Danach setzten wir zum Flyover über die Hochstr. in die Innenstadt an: 1 U-Turn eng genommen, Rampe rauf und Rampe runter kam man locker auf 55km/h, um dann im Rembertikreisel Karussel zu fahren und über die Hochstr. zurück mit 2 U-Turns wieder zum Start/Ziel zu gelangen. Es gab immer Veränderungen in meiner Gruppe, die mal aus 4, mal aus 30 Leuten bestand und dennoch war es ein harmonisches Fahren, weil sehr aufmerksam und diszipliniert gefahren wurde und die Streckenposten auf die Gefahrenstellen frühzeitig hingewiesen haben. Nach der 1. Runde wusste man, wo man wie zu fahren hatte und man wusste (sehr praktisch)was und wie viel noch vor einem liegt. Entsprechend konnte man seinen Energiespeicher dosieren und die Körner verteilen. In der 3.Runde fuhr ein Lieferwagen mit Tempo ca.20-25km/h über die Hochstr. und als wir an ihm vorbeifuhren, wussten wir, warum. Ein höheres Semester kämpfte mit seinem Rad unmittelbar vor dem ihm nachrollenden Besenwagen. Ein Mitfahrer rief: „ Zieh durch!“. Ob er durchgezogen hat oder später zugestiegen ist, ist dem Verfasser diesr Zeilen nicht bekannt. Viel Unterstützung und Beifall bekamen wir an diversen Stellen von den Zuschauern, manche Anwohner freuten sich auch, dass die Strecke für den motorisierten Verkehr gesperrt war. Ein großes Lob an die Organisatoren, die für einen unklompizierten und reibungslosen Ablauf der Challenge gesorgt haben. Leider war ich wohl der Einzige im schicken RSC-Outfit auf der 60er Strecke. Aber nächstes Jahr hätte ich gern noch den Einen oder die Andere an meiner Seite. CU on Bremen Challenge 2013!
20.08.2012
Damenbesuch beim RSC
4 RSC Mitglieder unterstützt von 7 Gastfahrerrinnen/Fahrer brachen auf zum Tropentraining nach Hude. Temp. 35,5°, Schnitt 28 kmh - anders herum wäre wahrscheinlich beeindruckender, aber auf jeden Fall scheint sich der Sonntags-Treff tatsächlich langsam zu etablieren. Beim Zwetschgenkuchen XXL haben wir an unsere „Jedermänner“ gedacht, die sich in Hamburg tapfer geschlagen haben. Ob dadurch unser Schnitt beeinflusst wurde und vor allem, in welcher Form, kann im Nachhinein nicht beurteilt werden. Auch diese Trainingsfahrt hat wieder einmal richtig Spaß gemacht.
19.08.2012
Vattenfall Cyclassics (von Harry Mahlstedt)
Der Start meines „Classics-Wochenendes“ begann am Samstag, 18.8.2012. Die Hinfahrt auf der A1 war schon die erste Herausforderung, geschlagene 3 Stunden. Diese Zeit wollte ich am Sonntag unbedingt unterbieten, denn meine Vorjahreszeit lag ebenfalls knapp unter 3 Stunden. Der RSC war mit 3 Leuten vertreten, Volker, Martin und ich. Da Volker auch schon am Samstag angereist war, konnten wir den Abend noch mit einem guten Essen und einigen Grappas genießen. Das Ambiente am Samstagnachmittag ist für mich immer wieder faszinierend, tausende von Radfahrern, weiße Zelte der Zubehörindustrie an der Binnenalster und das erste Rennen der Nachwuchsfahrer. Start am Sonntag war für mich um 8:20 Uhr, Block M, immerhin, im letzten Jahr war es noch Block S. Als der Start freigegeben wurde, dauerte es noch einige Minuten, bis alle in Bewegung waren. Vollgepumpt mit Adrenalin ging’s los. Der Übermut verflog schon beim Anstieg zur Köhlbrandbrücke, danach noch ein paar Kilometer und die „Harburger Berge“ standen an. Natürlich keine richtigen Berge, aber für mich mehr als ausreichend. 5 Kilometer Anstieg, bloß nicht zu viele Körner verbrauchen (wie im letzten Jahr) und dann in einer guten Gruppe ins Rollen kommen. Verblüffend, der Tacho zeigt meistens um die 40 km/h an. Schaffe ich zuhause nie, aber der Windschatten von mindestens 50 Leuten bringt es. Mit 65 Jahren darf man schon mal als „Lutscher“ mitfahren. Die Euphorie an der Strecke ist unglaublich. Tausende feiern einfach mit, von der Feuerwehrkapelle bis zur Trommelgruppe ist alles vertreten, um die Fahrer zu motivieren. „Kilometer 60“, auch bei mir kommt Euphorie auf, meine Zeit sieht gut aus. Ich hoffe auf eine Verbesserung von 5-10 Minuten gegenüber dem Vorjahr. „Kilometer 80“, der Tank ist auf Reserve, die Temperatur im Schatten liegt bei 34°C, aber wo ist hier Schatten? Hamburg kommt in Sicht, die Ausfälle nehmen zu. Aber die Zieleinfahrt in die Mönckebergstrasse lasse ich mir nicht nehmen. Gänsehautfeeling, wenn 100.000 Zuschauer ein Höllenspektakel veranstalten. Die Quälerei ist in diesem Moment vergessen. Mein Schnitt war am Ende 5 Zehntel schlechter, als im Vorjahr, aber ich bin ja auch ein Jahr älter. Im nächsten Jahr, auf ein Neues.
13.08.2012
Steingräber-Permanente
Heute letzte RSC-Permanente für diese Saison - dank 6! Gastfahrer war es trotz kräftigen Gegenwinds eine tolle Tour über knapp 90 km (Conni hat so die ein oder andere Schleife mal wieder mit eingebaut) rund um Döttlingen. Nächste Woche dann nach Hamburg zu den Cyclassics!
12.08.2012
zu zweit nach Dangast (von Hans Willms)
Diese Tour ist immer wieder ein schönes Erlebnis. Morgens um 07.30 Uhr starteten Heinz-Jürgen und der Alterspräsident zum wiederholten Male auf diese Tour, hin und zurück 172 km. Bei uns beiden ging es schon etwas moderater zu, als bei unseren starken, schnellen Fahrern, der ersten Garnitur vom RSC. Wir nahmen uns die Zeit und Muße, vier Störche bei der Suche nach saftigen Froschschenkeln auf den ausgedehnten Wiesen zu beobachten, ebenso für die liebevoll angelegten Bauerngärten mit den wunderschönen Fachwerkhäusern. Am frühen Morgen fährt es sich am besten, wenig Verkehr, nach 3 Stunden waren wir in Dangast, aber hier steppte der Bär, Leute .. Leute. Nach dem obligaten Fischbrötchen und einer ausgedehnten Pause am Wasser machten wir uns auf den Rückweg, jetzt war Wind aufgekommen, Rasmus machte dicke Backen und blies uns immer stärker direkt ins Gesicht. Am Vareler Hafen hielten wir noch kurz bei der kleinsten Gastwirtschaft von Deutschland an, dann ging es ohne Pause nach Hause. Ja, zu zweit war ein belgischer Kreisel schwer möglich und unser Schnitt sackte langsam ab, zu Hause waren es gerade noch ganz etwas über 25 km/h. Beimnächsten mal wünschen wir uns Rückenwind beim Nachhauseweg.
05.08.2012
Fischbrötchen-Tour Bremerhaven
na, da hat sich der Initiator mal so richtig verschätzt.... Aus den mental vorbereiteten 160 km sind dann doch 200 km geworden, nichts desto trotz hatten wir eine richtig geile Tour. Morgens um 09.00 Uhr mit neun Leuten in Stuhr gestartet und auch mit neun Leuten um ca. 13.00 Uhr im Schaufenster Fischereihafen angekommen haben wir uns genau den richtigen Tag für eine solche Fahrt ausgesucht - anfänglich waren die Aussichten noch durchwachsen, aber im Laufe des Tages zeigte sich immer mehr die Sonne, die Truppe war klasse zusammengestellt, wir haben ein gutes Tempo vorgelegt (ich verkneife mir bewußt den Ausdruck moderat), und auf der HInfahrt haben wir auch noch viel gelacht.... Zum Schluß lachte nur noch die Sonne, die Unterhaltungen wurden immer spärlicher, genauso wie die Vorne-Fahrer, aber wie hieß es unterwegs mehrfach: der Name "Rennrad" sollte schon zum Ausdruck bringen, dass man damit "schnell" und mitnichten "gemütlich" fährt. Die Strecke war auf den meisten Abschnitten richtig klasse zu fahren (ok, die Panzertrassen und die Wartezeit auf die Fähre in Nordenham verdränge ich gerade erfolgreich...), aber sobald ich den Schmerz in das Reich der Mythen verbanne, könnte ich sowas sogar noch mal machen (vielleicht sogar gerne...). Ach so: Fischfrikadellen gehören nicht in die Triktottasche!
22.07.2012
Trainingsrunde
der Sonntag hat diesmal seinem Namen alle Ehren gemacht - auf unserer Tour, die uns bis Lemwerder längs der Weser und dann über Hude, Brettorf und Groß Ippener zurück nach Stuhr führte, begleitete uns ein nur selten unangenehmer Wind, dafür viele Sonnenstrahlen und Temperaturen, die fürs Radfahren erfunden wurden... So langsam entwickelt sich der Sonntagstreff am Rathaus zu einer festen Größe, was sich auch aus der Zahl der Fremdfahrer ableiten lässt - diesmal waren es fünf, und es wäre schön, wenn wir in Zukunft noch das eine oder andere Gesicht zusätzlich kennen lernen würden. P.S. Ralf, Du hast es ja schon geahnt - das Bild musst Du Dir jetzt eine Woche antun =) - das zweite ist dafür auch nicht ohne..

Rad Sport Club (RSC) Stuhr

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28816 Stuhr
Volker Twachtmann
Telefon: 0421 5697678
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